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Kunsttherapie wird bei körperlichen Beschwerden genauso eingesetzt wie bei psychischen Problemen.

Darüber hinaus finden die Techniken der Kunsttherapie Anwendung in der Beratung und im Coaching, wenn es darum geht neue und kreative Lösung zu finden oder Blockaden zu lösen. Positive Effekte konnten ebenfalls im Bereich der Burnout-Prävention beobachtet werden.

Kunsttherapie ist ein Instrument, dass der Entspannung dient und damit Stressabbau fördert. Mit Steigerung der inneren Ruhe wirkt sie effektiv gegen Nervosität und Gedankenkreisen. Die Bewältigung von Ängsten, Traumata und Depression wird ebenso positiv beeinflusst.

Die freie kreative Aktivität in sicherer Umgebung erlaubt das Durchbrechen von gesellschaftlichen Konventionen, Glaubenssätzen und Moralvorstellungen. Es entsteht ein unzensierter Ausdruck von Wahrnehmung, Gedanken und Gefühlen, der die Selbstreflexion begünstigt und vor allem umstrukturierende Prozesse vorantreibt.

In psychotherapeutischen Ansätzen werden Bilder als Visualisierung des psychischen Geschehens aufgefasst, eine Verbindung zum Unterbewussten wird hergestellt. Verborgene innere Bilder können so Präsenz gewinnen und ein Dialog kann stattfinden.

 

Neurologisch steht die Aktivierung bestimmter Hirnareale im Vordergrund, die die Zusammenarbeit beider Gehirnhälften positiv beeinflussen kann.

 

Für die Praxis trägt allein das Ausführen kreativer Tätigkeiten zur Förderung einer positiven Grundstimmung bei. Die entstandenen Werke dienen als wertvolle Gesprächsgrundlage und geben einen tieferen Blick in die Gedanken- und Gefühlswelt des Klienten, die auf rein verbalem Weg verschlossen bleiben würden.

Damit ist die Kunsttherapie ein wichtiger Baustein der Salutogenese (Gesundheitsentstehung). In Kombination mit einer personenzentrierten Gesprächstherapie werden die positiven Effekte im Sinne der Selbstaktualisierung verstärkt.

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